Neurologische Krankengymnastik Hausbesuche in Hamburg
Nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, Parkinson oder ALS — die Wege werden mühsamer, je weiter sie sind. Wir bringen die neurologische Therapie zu Ihnen: Krankengymnastik nach dem Bobath-Konzept, durchgeführt dort, wo Sie sich am sichersten bewegen. 60 Minuten pro Sitzung, eine feste Bezugsperson über Monate hinweg.
Das Bobath-Konzept
Das Bobath-Konzept ist ein neurophysiologischer Behandlungsansatz für Menschen mit Schädigungen des zentralen Nervensystems. Statt isoliert Muskeln zu trainieren, arbeiten wir am Zusammenspiel zwischen Gehirn und Bewegung — über gezielte sensorische und motorische Reize. Das nutzt die Neuroplastizität des Gehirns: die Fähigkeit, auch nach Verletzungen neue neuronale Verbindungen aufzubauen.
Bewegung wieder aufbauen
Wir arbeiten an Bewegungen, die durch Schlaganfall oder Erkrankung verloren gingen — Schritt für Schritt, mit Hilfsstellungen und sanften Impulsen, bis das Gehirn die Bewegung wieder als „normal“ erkennt.
Körperwahrnehmung schulen
Bei vielen neurologischen Erkrankungen ist auch das Spüren der eigenen Körperseite gestört. Wir setzen taktile und propriozeptive Reize, um die Wahrnehmung Ihrer betroffenen Seite gezielt zu fördern.
Spastik und Tonus regulieren
Erhöhte Muskelspannung erschwert Bewegung und verursacht Schmerzen. Mit Dehn-, Mobilisations- und Lagerungstechniken senken wir den Muskeltonus, sodass Bewegung wieder flüssiger und schmerzärmer wird.
Bei welchen neurologischen Erkrankungen wir helfen
Krankengymnastik nach Bobath ist für nahezu alle Formen von ZNS-Schädigungen geeignet. Sechs Krankheitsbilder, bei denen wir besonders häufig eingesetzt werden.
Wiederanbahnung von Bewegung bei Hemiparese, Reduktion von Spastik, Wiederaufbau von Gangbild und Gleichgewicht. Je früher die Therapie beginnt, desto größer die Erfolgschance.
Erhalt von Koordination und Muskelkraft trotz Schubgeschehen, Umgang mit Fatigue, Gangschule bei Unsicherheit.
Gegen Rigor und Bradykinesie: gezielte Mobilisationen, Gangtraining mit Rhythmus, Aufstehübungen, Sturzprophylaxe.
Erhalt verbliebener Funktion bei progredienter Erkrankung, schonende Mobilisation, Atemschulung, Anleitung von Angehörigen.
Eine typische Sitzung neurologische Krankengymnastik
Wie fühlen Sie sich heute? Bei neurologischen Erkrankungen schwankt die Tagesform — wir passen die Behandlung an.
Sanftes Vorbereiten, Lösen von Spastik, Mobilisation einzelner Körperabschnitte.
Mit Hilfsstellungen und sensorischen Reizen führen wir Bewegungen aus, die Sie alleine noch nicht schaffen.
Aufstehen, Treppe steigen, Tasse halten — wir üben das, was im Alltag gebraucht wird.
Wir erklären Angehörigen oder Pflegekräften, wie Sie zwischen den Therapieeinheiten optimal unterstützt werden.
Warum neurologische Therapie zuhause besonders wirksam ist
Bei neurologischen Erkrankungen ist das vertraute Umfeld nicht nur bequemer — es ist therapeutisch überlegen.
Bei neurologischen Erkrankungen ist die Verbindung zwischen Übung und Alltag entscheidend. Was in der Praxis funktioniert, klappt nicht automatisch zuhause. Bei uns trainieren Sie direkt am richtigen Ort.
Anreise kostet Energie, die Sie für die Therapie selbst brauchen. Bei Schlaganfall, MS-Schub oder Parkinson kann die Anreise allein die ganze Tagesreserve verbrauchen.
Partner:in, Kinder, Pflegekräfte sind dabei und lernen mit, wie Sie zwischen den Terminen unterstützt werden — das vervielfacht die Therapiezeit.
Bei Sturzangst oder Unsicherheit im Stand ist die vertraute Umgebung entscheidend. Sie probieren mehr aus, weil Sie wissen: hier kann nichts schiefgehen.
Ergänzende Leistungen zur neurologischen Krankengymnastik
Neurologische Krankengymnastik ist häufig Teil einer breiteren Therapie. Je nach Krankheitsbild kombinieren wir sie mit weiteren Methoden.
Aktive und passive Mobilisation nach Operationen und bei Schmerzen.
Gezielte Handgriffe gegen Gelenkblockaden und Bewegungseinschränkungen.
Sanfte Griffe gegen Schwellungen nach Operationen und bei Lymphödemen.
Sie suchen Neurologische Krankengymnastik für einen Angehörigen?
Ein großer Teil unserer Anfragen kommt von Söhnen und Töchtern, die Physiotherapie für ihre Eltern organisieren. Oft nach einem Krankenhausaufenthalt, oft unter Zeitdruck. Rufen Sie uns an — wir kümmern uns um den Rest.
Mo – Fr, 08:00 – 18:00 Uhr
130 € pro Sitzung — transparent, ohne versteckte Kosten
Eine 60-minütige Behandlung kostet pauschal 130 €. Wie die Abrechnung läuft, hängt davon ab, wie Sie versichert sind.
Die meisten privaten Krankenversicherungen erstatten Physiotherapie im Rahmen Ihres Tarifes. Sie reichen unsere Rechnung bei Ihrer Kasse ein.
Beamte und ihre Angehörigen können die Rechnung bei der Beihilfestelle einreichen. Welche Anteile übernommen werden, hängt von Ihrem Beihilfesatz ab.
Sie können auch ohne Rezept zu uns kommen — etwa, um lange Wartezeiten zu überbrücken oder zur Prävention. Faire Pauschale, keine Aufschläge.
Darauf können Sie sich verlassen
Unsere Patient:innen bewerten uns bei Google mit der Höchstnote. Keine gekauften Bewertungen. Echte Erfahrungen von echten Menschen.
Von Säuglingen mit Entwicklungsverzögerungen bis zu Senioren nach Schlaganfall.
Ich behandle seit über einem Jahrzehnt Privatpatienten in Hamburg mit Hausbesuchen.
Erfahrungen unserer Patienten
Unser Sohn hatte nach einer Beinverletzung eine tolle Physiobehandlung bei Albert. Durch seine motivierende und zugewandte Art hat mein Sohn sehr gerne mitgemacht. Wir haben viele spielerische und kreative Tips für weiterführende Übungen bekommen, die ich danach prima mit meinem Sohn umsetzten konnte. Das hat viel Sicherheit gegeben. Auch für Fragen hat sich Albert Zeit genommen. Ganz herzlichen Dank für die tolle Behandlung!
Alles super gelaufen! Albert ist Mega sympathisch, fachlich top und effektiv – Schmerzen weg. Besser geht’s nicht, absolute Empfehlung 👍
Mit der Unterstützung von Albert und seinem Team gewinnt mein Vater Stück für Stück seine Mobilität zurück. Vor einem dreiviertel Jahr hatte mein Vater einen Schlaganfall erlitten, mit nachfolgender halbseitiger Lähmung und schlechter Prognose. Die Physiotherapeuten kommen zu uns nach Hause und haben mit ihrer Expertise und ihrem Einfühlungsvermögen den "Turnaround" geschafft. Nun kann mein Vater wieder ein paar Schritte gehen, die Treppe bewältigen und vieles mehr. Albert motiviert meinen Vater, so dass jede Übungsstunde mit einem zufriedenen Lächeln endet. Ein großes DANKESCHÖN
Wer zu Ihnen nach Hause kommt
Häufige Fragen zur neurologischen Krankengymnastik
Ein neurophysiologischer Therapieansatz für Menschen mit Schädigungen des zentralen Nervensystems. Statt einzelne Muskeln zu trainieren, arbeiten Therapeut:innen am Zusammenspiel zwischen Gehirn und Bewegung — über gezielte Wahrnehmungs- und Bewegungsreize. Das Konzept wurde von Berta und Karel Bobath in den 1940er Jahren entwickelt.
Vor allem bei Schlaganfall, Multipler Sklerose, Parkinson, ALS, Zerebralparese, Schädel-Hirn-Trauma und Rückenmarksverletzungen — überall dort, wo das zentrale Nervensystem betroffen ist und Bewegungsabläufe gestört sind.
Bei akuten Erkrankungen wie Schlaganfall innerhalb weniger Wochen. Bei chronischen Erkrankungen wie MS oder Parkinson zielt die Therapie auf Erhalt und langsame Verbesserung — Fortschritt zeigt sich oft erst nach Monaten.
In der frühen Reha nach Schlaganfall oft 2–3 Mal pro Woche. Bei chronischen Erkrankungen meist 1–2 Mal pro Woche, langfristig auch zur Erhaltung. Wir besprechen die optimale Frequenz beim ersten Termin.
Für die Erstattung durch Privatversicherung oder Beihilfe ist ein Rezept (KG-ZNS) empfohlen. Bei chronischen neurologischen Erkrankungen erhalten Sie meist Langzeitverordnungen.
Ja. Auch wenn ein Schlaganfall oder eine MS-Diagnose lange zurückliegt, sind weitere Verbesserungen möglich. Neuroplastizität funktioniert lebenslang — auch wenn der Fortschritt langsamer ist als in der Akutphase.
Wissen für Patient:innen und Angehörige
Das Bobath-Konzept verbindet Beobachtung, Anleitung und wiederholtes Üben. Was davon im Alltag hilft, hängt von der Person, ihren Zielen und ihrer neurologischen Erkrankung ab.
Ob Gelenkersatz, Meniskus- oder Kreuzbandoperation: Was Sie zu Hause üben und wie stark Sie das Bein belasten dürfen, richtet sich nach Eingriff und Entlassplan.
Ein MRT-Befund kann verunsichern, besonders wenn Schmerzen ins Bein ziehen. Die Entscheidung für oder gegen eine OP hängt jedoch von Ihren Beschwerden, neurologischen Ausfällen und dem Verlauf ab.
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